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Eine Hallig ist eine kleine Insel im Wattenmeer. Diese Inseln sind nicht von Deichen umgeben. Eine Hallig wird während einer starken Flut überspült. Man spricht dann von Landunter. Die Häuser auf diesen Inseln stehen auf Warften. Der Halligboden speichert kein Süßwasser. Deswegen wurde früher Regenwasser gesammelt. Das Wort Hallig bedeutet soviel wie niedrig oder flach. Die Halligen weisen einen Marschboden auf, der oftmals über älteren Mooren nur eine dünne Schicht bildet. Da auf Halligen eine landwirtschaftliche Nutzung nicht möglich war, arbeiteten die Männer auf See, während die Frauen sich um das Vieh kümmerten und Heu machten. Um täglich satt zu werden, mussten die Menschen sich damit zufrieden geben was auf und um die Hallig essbar war. Sie ernährten sich von Fischen, Vogeleiern und Seevögel. Da auch keine Bäume auf einer Hallig vorhanden waren, musste Baumaterial von weither geholt werden. Als Brennmaterial diente bis zum letzten Jahrhundert Schafkot. Dieser wurde gesammelt und zu Klumpen geformt. Nachdem die Klumpen in der Sonne getrocknet waren, konnten sie verbrannt werden. Auch Kuhfladen wurden auf diese Weise als Brennmaterial genutzt. Bei Ebbe konnte des Weiteren noch Seetorf gewonnen werden. Auch dieser wurde getrocknet und verbrannt. Um Geld fürs tägliche Leben zu verdienen wurde Torf abgebaut oder die Menschen arbeiteten in der Salzsiederei.
http://www.inseldating.de/inseln/was-ist-eine-hallig.html
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