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Südgeorgien ist zugleich der Name der Hauptinsel und auch die Bezeichnung für die gesamte Inselgruppe. Politisch betrachtet gehört Südgeorgien gemeinsam mit Sandwichinseln zum Seegebiet Großbritanniens. Doch auch Argentinien will seinen Anspruch daran. Es liegt ca. 1400 Kilometer östlich vor argentinischer Küste. Neben der Hauptinsel gehören noch Grass Island, Bird Island, Cooper Island, Annenkov Island, die Inselgruppe der Welcomeinseln, Willisinseln und Pickersgillinseln, sowie Clerke Rocks und Shag Rocks, die nur aus einer Ansammlung von Felsen bestehen dazu. Die Landschaft auf dieser Inselgruppe ist wild zerklüftet, bergig und eisig. Das macht sie nur schwer bewohnbar. Deshalb leben im Grunde nur zwei Menschen dauerhaft im kleinen Ort Grytviken, nämlich Pat Lurcock, ein Offizier der Marine samt Gemahlin. Mitunter gesellen sich einige Forscher vom King Edward Point dazu. Das gesamte Klima ist arktisch, mit starken Winden die sich schnell zu Stürmen aufbäumen können, was die Vegetation stark beeinflusst. Einzig die Königspinguine und andere Bewohner der eisigen Gewässer fühlen sich hier Pudelwohl und locken die Naturforscher in diese abgelegenen Territorien. Man sagt, die Inselgruppe wurde bereits 1675 von Anthony de la Roché entdeckt, den das schlechte Wetter am Kap Horn nach Südgeorgien getrieben hatte. Genau hundert Jahre später wurde die Inselgruppe vom berühmten Seefahrer James Cook wiederentdeckt. Er benannte die Insel nach König Georg dem Dritten, „Isle of Georgia“. Früher blühte die Walfangindustrie und so gründeten sich einige Siedlungen auf den Inseln, die aber nach dem Ende des Walfangs wieder verlassen wurden. Heute sind das Geisterstätte und es ist ruhig geworden auf den Inseln.
http://www.inseldating.de/inseln-suedamerika/suedgeorgien.html
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