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1963 entstand die Insel Surtsey aus einem aktiven Vulkan vor Island. Tagelang spuckte der Vulkan Feuer und Lava. 1964 ist die Insel 2,7 Quadratkilometer groß. Nur Wissenschaftler dürfen diese Insel zu Forschungszwecken beobachten. Diese wollen sehen, wie Sutsey sich ohne menschliches eingreifen entwickelt. Wie sich Pflanzen und vielleicht auch Tiere ansiedeln. Das war für die Forscher etwas ganz einzigartiges, das hat es noch nie gegeben. Und darum herrschen auch strenge Regeln für das Betreten der Insel. Es soll absolut nicht vom Menschen in die Natur eingegriffen werden. Die wenigen Forscher, die dorthin dürfen, müssen sich die Füße abbürsten, dürfen nur sterile Rucksäcke mitnehmen. Gegessen werden darf nur in den Hütten. Auf Surtsey gibt es viele Stürme, ungefähr an zweihundert Tagen im Jahr. Die erste Pflanze dann war die Senfpflanze. Jede neue Pflanze wurde markiert. Die Forscher fanden auch heraus, das Samen, die ganz von Island kamen, hier auf Surtsey noch keimten und wuchsen. 1985 waren nur ein Prozent der Insel bewachsen. 1986 wurde die erst Heringsmöwe gesehen und 1999 brüteten schon mehr als dreihundert Paare auf der Insel. Bis 2002 entwickelte sich Surtsey dann rasch weiter. Bis 2006 aber schrumpfte der Vulkan, von ehemals 173 auf 154 Meter. Das lose Material unter dem Vulkan verdichtete sich unter der schweren Last.
Surtsey wird auch immer kleiner. Das Meer wäscht das Land aus, spült es aus und trägt es ab. 2006 ist das kleine Eiland nur noch 1,4 Quadratmeter groß. Die Lava hält den Rest der Insel zusammen. Man rechnet damit, das 2020 nur noch der harte Kern aus dem Meer ragt und der Rest verschwunden ist. Es werden zirka 0,4 Quadratkilometer übrigbleiben. 2008 wurde Surtsey im Unesco Welterbe aufgenommen.
http://www.inseldating.de/inseln-europa/surtsey.html
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