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Rockall ist ein unbewohnter kleiner Felsen im Nordost-Atlantik. Die Insel hat eine Fläche von 784,3 Quadratkilometer. Rockall ist 21 Meter hoch und 27 Meter breit und weit und breit gibt es keine Nachbarinsel. Es wird vermutet, das dieser Fels die Spitze eines erloschenen Vulkans ist. Die Kelten aber sagen, das der irische Riese Finn McCool einen Kieselstein in den Atlantik warf. Zuerst versuchte England den Felsen zu zerstören und hielten ihre Schießübungen darauf ab. 1955 brachten sie ein Schild auf der Insel an, das diese Insel zu Großbritannien gehörte. Sie wollten damit verhindern, das die Sowjetunion beobachtete, wie sie ihre Raketen in der Nähe der Hebriden testeten. Dann irgendwann wurde Eröl unter der Insel entdeckt und nun streiten sich England, Island, Irland und Dänemark um die Rechte. 200 Kilometer um die Insel gilt das Wirtschaftsrecht, und das wollten sich die Briten sichern. Der Felsen, der eigentlich nur den Seevögeln als Rastplatz dient, wird begehrt. 1997 hat Greenpeace Rockall besetzt und damit gegen die Ölförderung protestiert. Dann stritten die Staaten darum, ob die Insel überhaupt eine Insel ist. Die Briten schickten daraufhin einen Soldaten auf den Felsen, der dort dann 40 Tage lebte. Bis heute allerdings ist noch nicht geklärt, wem denn nun die Insel gehört.
http://www.inseldating.de/inseln-europa/rockall.html
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