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Raivavae gehört wie viele andere Inseln ebenfalls zu Französisch-Polynesien. Auch diese Insel hat viele Namen, auf polynesisch heißt sie Vavitu, früher hieß sie Laivavai oder Santa Rosa.
Die Vulkaninsel liegt im südlichen Teil des Pazifiks und gehört zur Gruppe der Austral-Inseln, im Detail zu den Tubai-Inseln. Raivavae bildet ein ein Atoll, die Zentralinsel mit dem gleichen Namen bildete sich auf einem Hot Spot. Sie umgibt ein Saumriff, auf dessen Oberfläche sich viele kleinere Nachbarinseln erheben, auch Motus genannt. Dazu zählen Motu Araoo, Motu Haha, Motu Mano, Motu Haaamu und Motu Vaiamanu. Insgesamt bedeckt das Atoll einen Raum von ungefähr 90 Quadratkilometern inklusive der Lagune. Nördlich gibt zwei, südlich nur eine offenen Passage zwischen dem Riff. Die Tetobe-Passage ist für Schiffe befahrbar, denn die wurde künstlich vertieft. Neben dem natürlich entstandenen Riff gibt es noch ein künstliches Riff, um die Hauptinsel Raivavae herum. Es ragt allerdings nicht über die Meeresoberfläche hinaus. Raivavae ist gekennzeichnet durch viele Hügel und steile Klippen. Es gibt nur einen relativ schmalen Streifen an der Küste, der vom Korallensand bedeckt ist, die größte Fläche besticht durch steile Hänge. Der Mount Hiro ist mit seinen 437 Metern der höchste Berg und benannt nach einem Gott der Tahitianern. Nur die Hauptinsel ist bewohnt, dort leben knapp über 900 Menschen, die sich selbst durch Landwirtschaft und Fischfang versorgen. Etwas Geld verdienen sie sich zusätzlich mit dem Kunsthandwerk. Es wird Austral gesprochen, ein Dialekt des Polynesischen, die Amtsssprache ist allerdings Französisch.
http://www.inseldating.de/inseln-australien/raivavae.html
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