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Die Norfolkinseln gehören zu Australien und liegen im Pazifik. Im Norden befindet sich Neukaledonien, im Westen Australien und im Süden Neuseeland. Zu den Norfolkinseln gehören neben der Hauptinsel noch die beiden unbewohnten Nebeninseln Phillip und Nepean. Insgesamt ist die überschaubare Inselgruppe rund 1500 Kilometer vom Osten Australien entfernt. Die Hauptstadt der Norfolkinsel Kingston liegt im südlichen Teil der Hauptinsel. Alle anderen Teile sind weitläufig von kaum zugänglichen Klippen überspannt. Die Insel wurde aus einem Vulkan geboren, was sie sehr fruchtbar für die Landwirtschaft macht. Die höchsten Punkte sind der Pitt mit 316 Metern und der Bates mit 318 Metern Höhe. Entdeckt wurde die Norfolkinsel vom berühmten britischen Seefahrer James Cook im Jahre 1774. Er setzte als erster Bewohner Europas einen Fuß auf die Inseln, die damals noch unbewohnt waren. Er entschied sich für den Namen Norfolk zu Ehren des 9. Herzogs von Norfolk und bis heute sind die britischen Wurzel spürbar. Die Insel ist ein Naturparadies, hat das ganze Jahr über warme Temperaturen von um die 19 Grad zu bieten und zieht damit viele Touristen an. Neben dem Tourismus ist die Landwirtschaft zweitwichtigste Einnahmequelle. Es gibt zwei große Bevölkerungsgruppen. Zum einen die Piciarn, ehemalige Bounty Meuterer, die um 1856 von den Pitciarn-Inseln zu den Norfolkinseln übersiedelten, weil es dort zu wenig Nahrung gab. Zum anderen die übrigens späteren Einwanderer aus Neuseeland, Australien und Polynesien. Beide Gruppen tragen einige Konflikte aus, denn die Pitcairn sind streng im Naturglauben verwurzelt und wollen für die Nordfolkinsel ein eigenständiges Staatssystem, während die späteren Einwanderer dem Offen gegenüberstehen.
http://www.inseldating.de/inseln-australien/norfolkinsel.html
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