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Mitten im pazifischen Ozean liegen die Marcusinseln, oder auch Minami-Torishima (Südliche Vogelinsel), wie sie bei seinen Besitzern, den Japanern heißt. Es handelt sich um eine Koralleninsel, die, von oben betrachtet, wie ein Dreieck erscheint. Ihre Größte beträgt ungefähr 1,4 Quadratkilometer. Sie ist der Teil von Japan, der am weitesten im Osten liegt, nämlich knapp 1848 Kilometer entfernt von Tokio. Sie wird verwaltet von der Präfektur Tokio und gehört zur Gemeinde der Ogasawara Inseln. Ein Besuch lohnt sich in indes nicht, denn die flache Marcusinsel bietet kaum botanische Schätze und ist relativ wenig bewachsen. An ihrer höchsten Stelle liegt sie gerade einmal 18 Meter über dem Meerespiegel. Das Einzige, was dort in einer Überzahl vorhanden ist, sind Schrottreste aus dem letzten Krieg. Ansonsten gibt es dort nur eine Wetterstation mit dem LORAN-C Sendemast Minima-Torishima mit einer Gesamthöhe von 213 Metern. Dazu eine Landebahn und einen Bootsanleger, der sich inmitten eines Riffs befindet. Erstmals nachgewiesen wurde die Insel 1864 vom Kapitän der Morningstar gesichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Marcusinsel den Japanern von den USA abgenommen, später aber wieder zurück gegeben. Das Klima ist mit durchschnittlichen 26 Grad sehr mild, es weht ein ständiger Wind. Zum Ende des Jahres kann Nebel aufkommen. Die nächste Insel liegt über 1000 Kilometer entfernt und heißt Farallon de Pajaros.
http://www.inseldating.de/inseln-australien/marcusinsel.html
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