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Die amerikanischen Jungferninseln befinden sich in der Karibik. Die Inselgruppe zählt zu den kleinen Antillen. Die Hauptinseln sind Saint Thomas, Saint Croix und Saint John. St. John hat circa fünftausend Einwohner. Auf der Insel befindet sich auch ein Fährhafen. Als die Insel noch unbebaut war lieferten sich Dänemark und Großbritannien mehrjährige Machtkämpfe um die Insel. Dänische Kolonisten errichteten zusammen mit Sklaven Zuckerrohrplantagen. Die Ruinen sind heute die Hauptsehenswürdigkeiten auf der Insel. Die Jungferninseln wurden von Kolumbus entdeckt. Nachdem zu späterer Zeit Besiedlungsversuche von Engländern und Holländern unternommen wurden, nahmen Spanier und Franzosendie Inseln in Besitz. Die Landschaft der Jungferninseln ist größtenteils geprägt von Gebirgen und Hügeln. Sie besitzt nur wenige Ebenen. Der Crown Mountain ist mit vierhundertsiebzig Metern der höchste Punkt. Durch das subtropische Klima waren die Inseln in der letzten Zeit Tropenstürmen ausgesetzt. Es kommen auch Überschwemmungen und Dürreperioden vor. Insgesamt haben die Jungferninseln eine Gesamtbevölkerungszahl von knapp einhundertzehntausend. Davon ist fast die Hälfte der Bewohner Baptisten. Einen Schwerpunkt der Wirtschaft stellt heute der Tourismus dar. Circa zwei Millionen Menschen besuchen jährlich die Jungferninseln. Weitere Wirtschaftsfaktoren sind neben Erdölraffinerien auch die Textil- und Elektronikindustrie. Landwirtschaftlich Erzeugnisse sind kaum vorhanden, so dass das Land die meisten Nahrungsmittel importieren muss. Ein wachsender Wirtschaftszweig ist der internationale Handel und der Finanzsektor.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-nordamerika/jungferninseln.html
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