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Die Islas de Bahia liegen im karibischen Meer. Es handelt sich um eine Inselkette, die vor Honduras Liegt. Die Inseln bestehen aus drei Hauptinseln und mehreren kleinen Koralleninseln. Zwischen dem Festland Honduras und den Islas de Bahia liegen die Cayos Cochinos. Eine der Hauptsinseln ist Roatan. Die Nachbarinsel Guanaja befindet sich im Osten. Coxen Hole ist die Hauptstadt der Insel. Es leben circa dreißigtausend Menschen auf dieser Insel, die größtenteils Englisch und auch Spanisch sprechen. Hier wie auf den anderen Inseln auch ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle. Neben dem Fremdenverkehr ist auch der Fischfang von großer Bedeutung. Die Islas de Bahia befinden sich im zweitgrößten Barriereriff der Erde. Seit dem Jahr 1998 betreibt eine Gesellschaft aus Frankfurt hier eine Forschungsstation. Die Inseln haben ein großes Artenspektrum zu bieten. Vor allem leben hier die unterschiedlichsten Reptilienarten. Ein deutscher Herpetologe entdeckte im Jahr 1994 einen verschollen geglaubten Utila-Leguan hier wieder. Christopf Kolumbus betrat im Jahr 1502 als erster Europäer die Inseln. Die Inseln waren im vergangenen Jahrhundert ein wichtiger Umschlagsplatz. Hier wurden Südfrüchte und Kaffee gehandelt. Im Jahr 1850 wurden die Inseln von den Briten zu ihrem Kolonialgebiet erklärt. 1860 zogen sie sich jedoch wieder zurück. Die heutige Bevölkerung geht auf die Wurzeln englischer Siedler zurück.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-nordamerika/islas-de-la-bahia.html
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