|
Die Grenadinen liegen in der Karibik. Die nördlichen Grenadinen mit rund zweiunddreißig Inseln zählen zu den kleinen Antillen. So auch die Insel St. Vincent. Die südlichen Grenadinen zählen zum Staatsgebiet der Insel Grenada. Die Hauptstadt der Grenadinen ist Kingston. Die gemischte Bevölkerung besteht aus Mulatten, Inder und Weiße. Es leben circa einhundertzehntausend Menschen auf den Inseln, die meisten davon auf ländlichem Gebiet. Schon bevor Christopf Kolumbus die Inseln erreichte, lebten hier Indios. Von Frankreich als auch von Großbritannien wurden die Inseln im siebzehnten Jahrhundert beansprucht. Die Herrschaft wechselte immer wieder zwischen diesen beiden Königreichen. Für die Arbeit auf den Feldern, auf denen Zuckerrohr angebaut wurde, kamen afrikanische Sklaven zum Einsatz. Nach und nach wurden so viele Afrikaner ins Land gebracht, dass sie die Bevölkerungsmehrheit hatten. Um alle Menschen zu ernähren, wurden neue Pflanzenarten auf die Insel gebracht, wie beispielsweise die Brotfrucht. Auf St. Vincent wurden im Jahr 1838 die Sklaven abgeschafft und es bildete sich langsam eine neue Gesellschaft. Heute ist Großbritannien der wichtigste Handelspartner des Landes. Der Tourismus hat viele Arbeitsplätze geschaffen, er stellt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Allerdings ist die Arbeitslosigkeit trotzdem relativ hoch. Urlauber erwartet auf den Inseln ein karibisches Paradies mit einer herrlichen Natur. Die Temperaturen liegen am Tag bei rund neunundzwanzig Grad Celsius und fallen auch in der Nacht nicht unter zwanzig Grad. Zwischen den Monaten Juli und November liegen die meisten Regentage.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-nordamerika/grenadinen.html
Kommentar schreiben
Weitere Informationen:
|