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Als Liparische Inseln bezeichnet man eine Inselgruppe im Tyrrhnischen Meer, dies liegt nördlich von Sizilien. Bereits seit dem fünften Jahrtausend vor Christus wurden die Liparischen Inseln bewohnt. Später entstanden auf den Inseln Dörfer mit kleinen Hütten. Araber und auch osmanische Seefahrer nahmen in späterer Zeit die Inseln ein. Ende des achtzehnten Jahrhunderts zerstörte ein Vulkanausbruch die Existenzgrundlage vieler Inselbewohner. Der einsetzende Tourismus Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts bescherte der Insel neuen Wohlstand. Zu der Inselgruppe gehören sieben Inseln, die bewohnt sind. Die gesamte Einwohnerzahl beträgt heute vierzehntausend. Von der Unesco wurden diese Inseln im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Als Grund dafür wurde angegeben, dass die Inseln für Untersuchungen der Vulkanologie unverzichtbar sind. Die Inseln bieten ein reiches Feld für vulkanologische Untersuchungen. Die Liparischen Inseln liegen vor der Nordküste Siziliens. Zu den bewohnten Inseln zählt man auch eine Reihe von kleineren unbewohnten Inseln. Die Insel Lipari stellt die größte Insel dar. Die Inseln gehören zu einer Vulkankette, die sich in drei Phasen aus dem Meer erhoben haben. Der Vulkan Stromboli ist der einzig ständig arbeitende Vulkan auf der gleichnamigen Insel. Auch auf der Insel Vulkano ist ein Vulkan noch aktiv. Überwiegend herrscht auf den Liparischen Inseln ein Mittelmeerklima. Die Lufttemperatur liegt in den Wintermonaten bei durchschnittlich dreizehn Grad Celsius. Von Mai bis Oktober erreichen die Temperaturen Höchstwerte von bis zu achtundzwanzig Grad Celsius. Auf den Bergen kann es bis zu zehn Grad kühler sein als an den Küsten. Die Wassertemperaturen liegen im Sommer bei rund fünfundzwanzig Grad.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-europa/liparische-inseln.html
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