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Die Färöer sind eine Inselgruppe im atlantischen Ozean. Sie liegen zwischen Norwegen, den Britischen Inseln und Island. Mit Ausnahme einer Insel sind alle anderen bewohnt. Es handelt sich um insgesamt achtzehn Inseln. Die Inseln wurden im Mittelalter entdeckt und besiedelt. Die Färöer sind eine Nation innerhalb Dänemarks. Im Gegensatz zu Dänemark sind die Färöer nicht Mitglied in der europäischen Union. Mit Island bildeten die Färöer im Jahr 2006 eine Wirtschaftsunion. Für die circa fünfzigtausend Inselbewohner ist der Fischfang ein wichtiger Erwerbszweig. In früherer Zeit war die Landwirtschaft mit dem Export von Wollprodukten eine wichtige Einnahmequelle. Seit neuester Zeit hoffen die Menschen unter dem Meeresboden Erdöl zu finden. Allerdings waren Probebohrungen bisher erfolglos. Innerhalb Europas haben die Färöer die niedrigste Arbeitslosenquote. Auf den Färöer Inseln gedeihen zahlreiche wilde Pflanzenarten, allerdings kommen Bäume von Natur aus eher nicht vor. Die Inseln sind berühmt durch ihre einzigartige Vogelwelt. Dutzende Brutvögel sind auf den Färöer heimisch. Der so genannte Austernfischer ist der Nationalvogel. Haustiere wie beispielsweise Schafe, Rinder oder Pferde brachte erst der Mensch auf die Inseln. Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass Menschen vor der Stechmücke verschont bleiben, da die Mücke auf den Färöer nicht vorkommt. Auf einheimischen Bienenhonig müssen die Inselbewohner ebenfalls verzichten. Die Wespe etwa wurde erst in den 1990er Jahren eingeschleppt.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-europa/faroeer.html
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