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Die Äland-Inseln sind eine Inselgruppe am Eingang des nördlichen Meerbusens. Sie befinden sich zwischen dem finnischen Festland und Schweden. Die Inselgruppe besteht aus mehreren tausend Inseln. Sie bilden ein Archipel in der nördlichen Ostsee. Die Äland-Inseln liegen von der finnischen Küste circa fünfzehn Kilometer und von der schwedischen Küste ungefähr vierzig Kilometer entfernt. Fasta Äland stellt die Hauptinsel dar und liegt im Westen der Inselgruppe. Der Inselboden der Äland-Inseln besteht zum größten Tei aus metamorphen Gesteinen, die Milliarden Jahre alt sind. Auf der Hauptinsel und in der näheren Umgebung sind Granitvorkommen vorhanden. Die Landschaft der Inseln ist von Vereisungen des Eiszeitalters geprägt. Die Inseln wurden in der letzten Eiszeit von Eismassen komplett unter den Wasserspiegel gedrückt. Nach dem Schmelzen der Gletscher waren die Inseln vollständig von Wasser bedeckt. Seit circa dreizehntausend Jahren hebt sich das Land langsam wieder aus dem Wasser und es bildeten sich immer mehr Inseln. Dieser Prozess ist bis heute anhaltend. Es wurde festgestellt, dass Äland pro Jahr etwa sieben Millimeter aus dem Meer empor steigt. Heute ist nach der Landhebung an einigen Stellen Landwirtschaft möglich. Im Vergleich zum finnischen und schwedischen Festland ist das Klima auf den Äland-Inseln eher gemäßigt. Die kalten Nordostwinde erwärmt die Ostsee im Winter, während sie im Sommer die heißen Sudostwinde abkühlt. Auch der jährliche Niederschlag ist geringer als auf dem finnischen oder schwedischen Festland. Auf den Äland-Inseln befinden sich neben Fichten- und Tannenarten auch Eschen, Eichen, Ulmen, Linden und der Ahornbaum. Des Weiteren wachsen viele Orchideenarten auf den Inseln.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-europa/aeland-inseln.html
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