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Die kleinen Sunda-Inseln bilden zusammen mit den großen Sunda-Inseln eine Inselgruppe, die im indonesischen Archipel zu finden sind. Diese Inselgruppe bildet mit rund einhundertachtzig Millionen Einwohnern die größte Inselgruppe der Erde. Man kann nur die Insel Grönland als flächenmäßig größer bezeichnen. Zu den großen Sunda-Inseln zählen Java, Sumatra, Sulawesi, Madura und Borneo. Alle Inseln außer Borneo bilden den Hauptteil Indonesiens. Auf der Insel Borneo befinden sich noch Ost-Malaysia und auch Brunei. Diese Inseln bilden eine Grenze zwischen dem südchinesischen Meer, dem indischen Ozean und dem pazifischen Ozean. Sumatra beispielsweise, die einen Teil der Sunda-Inseln darstellt, hat ihren Namen der Bezeichnung Swarna Dwipa zu verdanken, was soviel wie Insel des Goldes bedeutet, zu verdanken. In der Vergangenheit entstanden erste Kontakte nach Europa durch portugiesische Händler. Erst im Jahr 1596 entstand eine koloniale Eroberung mit dem Erreichen der Niederländer auf dieser Insel. Japaner besetzten die Insel im zweiten Weltkrieg. Sie wurde danach Teil der indonesischen Republik. Es befinden sich bedeutende Erdölvorkommen auf diesen Inseln. Auch der Bergbau spielt eine große Rolle in der Wirtschaft. Es werden neben Kohle auch Bauxit, Gold und Zinn gefördert. Landwirtschaftliche Produkte wie etwa Kaffee, Pfeffer, Kautschuk oder Palmöl werden produziert und exportiert. Internationale Investoren haben beispielsweise die Palmölproduktion gefördert und ausgedehnt. Die Baumbestände der Inseln mussten für die Palmölproduktion den anderen Plantagen weichen.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-asien/sunda-inseln.html
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