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Die Nikobaren gehören zu Indien. Sie liegen auf einer Länge von rund siebenhundert Kilometer verteilt. Kalkutta ist mehr als eintausend Kilometer von den Inseln entfernt. Der Tourismus, der noch am Anfang steht, ist eine wichtige Einnahmequelle. Allerdings müssen Urlauber zum Visum noch andere Sondergenehmigungen einholen. Eine frühzeitige Reiseplanung ist deshalb besonders wichtig. Nur die Andamanen sind für Touristen ohne Genehmigungen zu erreichen. Die Nikobaren sind ein reines Landschaftsschutzgebiet. Hier befindet sich außerdem noch eine Militärbasis der indischen Truppen. Die Inseln Car Nicobar und Great Nicobar sind unter anderem die wichtigsten Inseln. Verschiedene Inseln der Nikobaren waren lange Zeit für Besucher gesperrt. Die indische Regierung wollte die Ureinwohner vor Einflüssen der Zivilisation schützen. Mit Ausnahmegenehmigungen fanden Forscher Zutritt zu den Inseln. Vor dem Tsunami im Jahr 2004 lebten die Menschen in stattlichen Dörfern. Die Fischerei war die Haupteinnahmequelle. Als das Beben die Inseln erreichte, flüchteten die Menschen in die Wälder und auf Anhöhen. Fachleute sind zu dem Schluss gekommen, dass die Menschen nur aufgrund von ihren Fertigkeiten und dem Wissen ihrer Vorfahren so lange überleben konnten. Der Tsunami zerstörte für viele die Lebensgrundlage. Die Inselbewohner setzen auf eigene Fähigkeiten und bauten sich selbst neue Häuser aus Bambus. Die Häuser sind luftig, offen und kühl und haben keine Türen oder Fenster. Sie liegen auf einer erhöhten Plattform über dem Meeresspiegel. Darunter halten sie beispielsweise Schweine.
http://www.inseldating.de/inselgruppen-asien/nikobaren.html
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